Jan Aine

 
   

Nach einer intensiven künstlerischen Phase zum Ende der Schulzeit hat Jan Aine letztendlich Architektur an der Kunsthochschule studiert, um diesem Metier mit dem Abschluss auch abzuschwören.

Seit 2000 hat er kurz als Mediendesigner und seitdem als Art und Creative Director eine Inhouse-Designabteilung geführt. 2008 begann er auch wieder voll analog in seinem Kreuzberger Atelier (Berlin) zu arbeiten.

  

Seine Arbeiten (Auswahl)

Auf der Suche danach was ein Werk braucht um sich auszudrücken, habe ich im Quadrat einen begrenzten Rahmen für mich definiert und einen sehr engen Farbraum entwickelt. Dieser klaren Reduktion steht eine Sprengung der Oberfläche gegenüber. Es ist keine geschlossene Oberfläche, sondern eine aufgerissene, bearbeitete Fläche, die etwas erlebt und zu erzählen hat.

Mit dieser Arbeitsweise entsteht eine Auseinandersetzung mit zeitlichen Prozessen. Mein Schaffensprozess vollzieht sich in mehreren Arbeitszyklen, so benötigt er Zeit und drückt gleichzeitig Zeit aus. 

Er selbst beschreibt seine Arbeiten wie folgt:

„In meiner abstrakten Reliefmalerei habe ich einen Weg gefunden meiner Intuition zu folgen, die sich mit dem Eintritt in mein Atelier unmittelbar Bahn bricht. So getrieben vom Drang meiner inneren Bilder verleihe ich meiner andauernden Neugierde Ausdruck. Ich suche fortwährend die Diskussion zwischen meinen Werken und Ihrem Betrachter. So führt die vielschichtige Auseinandersetzung dazu, dass meine Arbeiten auch als Spiegel meiner Umwelt zu sehen sind.“