Monique Thomas

 

Monique Thomas ist 1949 in Algerien geboren. 1962 wanderte sie nach Frankreich aus und lebt heute in Alicante, Spanien.

In Marseille begann ihre künstlerische Ausbildung an der Ecole des Beaux Arts. Im Jahr 1978 ging sie nach Paris um dort zu arbeiten und Malerei zu lehren. Seit 1980 widmet sie sich ausschließlich der Malerei.

Wenn Monique Thomas anfängt ein Gemälde zu malen, geschieht dies nie mit großen Gesten. Im Gegenteil. Sie bereite sich eher auf eine "archäologische Ausgrabung" vor. Sie muss die Leinwand berühren und markieren, Spuren auf ihr hinterlassen, noch bevor sie beginnt zu malen. Sie vermischt die Vergangenheit mit der Gegenwart, um in die Zukunft zu gelangen. Die Maler, die sie inspirieren kommen oft aus der Bewegungen von Art Brut.

Ihr absolutes Vorbild ist Antoni Tápies, den sie für die Kraft seiner Arbeit, die Kühnheit der Materialauswahl und die große Freiheit seiner Kunst schätzt. Sie betrachtet Kunst als Leben. Und das Leben ist rau, ramponiert, hässlich und schön. Alles beginnt mit einer Intuition, sogar einer starken Emotion. Dann geht es darum die innere Kraft zu erforschen, die ihr angeboten wird. Sie zu entdecken und zu bändigen. Malen ist für Monique Thomas eine offene Tür. Eine Tür zu einer anderen.

 

Ausstellungen (Auswahl)

2017     David Ru Foundation, Abstraktion ohne Grenzen, Moskau
2016     GMAC Paris-Bastille, Paris
2013     Galerie Deodato Arte, Mailand
2007     Haus der Kultur von Dénia, Spanien
2002     Haus der Künste von Châtillon, Hauts de Seine
1991     “100 Tage 100 Maler”, Rue de Belleville, Paris

 

Ihre Arbeiten/ Ihr Atelier